Eigentlich stehe ich mit dem Backen, und vor allem mit meinem Backofen (dazu ein anderes Mal mehr) auf Kriegsfuß, aber das hält mich nicht davon ab es immer wieder erneut zu versuchen. Im Netz war überall von der neuen Lecker Bakery zu lesen und so hab auch ich mich anstecken lassen, und mir ein Exemplar besorgt. Und siehe da, gleich auf den ersten Seiten findet sich ein Rezept mit nur 5 Zutaten, da kann man doch eigentlich nichts verkehrt machen, oder?
Und was soll ich sagen, die Red Berry Crumble Bars sehen nicht nur fantastisch aus, sie schmecken auch so 😉
Ottolenghi´s Blumenkohlküchlein mit Limetten-Koriander-Joghurt
Der Tagesspiegel schreibt: „Sympathischer Mann, dieser Yotam Ottolenghi: Er isst gern Fleisch – und gibt der vegetarischen Küche viel Kraft und Farbe.“
Man kommt an Ottolenghi und seinen fantastischen Kochbüchern zur Zeit einfach nicht vorbei. Mein besonderer Favorite ist derzeit sein „Das Kochbuch – mediterran – orientalisch – raffiniert„. Eine wunderbare 5 Sterne-Rezension zu seinem Kochbuch findest du auch hier, bei valentinas-kochbuch.de.
Diese Küchlein mit Suchtpotenzial stammen aus dem Repertoire von Samis (Sami Tamimi, Co-Autor) Mutter. Sie pflegte sie einmal in der Woche zuzubereiten und den Kindern in Pitabrot als Pausensnack in die Schule mitzugeben. Man kann die Küchlein nämlich sowohl warm als auch kalt verspeisen, und so gibt es dann auch bei mir am nächsten Tag immer welche auf´s Brot.
Kalbsragout mit karamellisierten Schalotten und Champignons
Nachdem es nun gleich zweimal vegetarische Speisen gab, wird nun wieder mit Fleisch gekocht!
Kalbsragout, der feine und zarte Verwandte des deftigen Gulaschs und in meinem Fall mit karamellisierten Schalotten und Champignons. Genau das macht es aus, die süßen Gemüse in einer cremigen Sauce mit den herben Oliven und dem zarten Kalbfleisch, einfach wunderbar.
Bei diesem Rezept ist ein guter Weißwein sehr wichtig. Die feine Sauce schmeckt aber auch mit Zitronensaft und frischem Sauerampfer sehr gut.
Als Beilage reicht man ganz „französisch“ nur Baguette. Oder, doch etwas „deutscher“ mit frischer Tagliatelle, ähm Bandnudeln meine ich natürlich. Ich habe für meine Zubereitung violette Urmöhren verwendet. Hiervon rate ich aber ab, da das tolle Violett durch das schmoren sehr blass und leicht grau wird. Das tut natürlich dem Geschmack keinen Abbruch aber, das passiert bei den orangenen Kollegen nicht.
Parmesan-Polenta mit Mangold und Pinienkernen
Bei vegetarischen Gerichten denkt man ja oft an langweilig oder fad, erst recht wenn es sich „nur“ um Gemüse mit Sättigungsbeilage handelt!
FALSCH, ganz falsch! Dieses Gericht ist ein wahrer Traum, oder wie bereits gehört: “Eine Explosion der Geschmacksnerven“. Parmesan-Polenta mit Mangold und Pinienkernen, ein Rezept aus einem meiner liebsten Kochbücher, „Vegetarisch vom Feinsten“ von Bettina Matthaei. Das Besondere hierbei ist der Parmesan in der Polenta, der sie so schön sämig und auch sehr würzig macht. Der Mangold wird durch eine Prise Zimt und Cayennepfeffer aufgepimpt. Das Ganze ist so unerwartet lecker, dass ich es jedem, der mit vegetarischen Essen auf Kriegsfuß steht, bedenkenlos servieren würde. Und dann ist Mangold auch noch so gesund, denn die Pflanze enthält außerordentlich viel Vitamin K, außerdem Vitamin A und Vitamin E, sowie Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Also los, ausprobieren und mmhhhhh
Quinoa-Spinat-Kuchen
Etwas vegetarisch sollte es sein und natürlich gesund, die guten Vorsätze für das neue Jahr und so! Deshalb sollte es ein Quinoa-Spinat-Kuchen werden. Das Spinat gesund ist wissen wir spätestens seit Popeye, aber was ist mit Quinoa?
Quinoa ist eine getreideähnliche Pflanze aus Südamerika und diente bereits den Inkas lange als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. Die der Hirse ähnlichen Körner besitzen echte Wellness-Power, sie gelten als idealer Nährstofflieferant und weisen einen hohen Eiweißgehalt auf und sind deshalb ideal für Vegetarier. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe wirken sich positiv auf den gesamten Körper aus und sind leicht bekömmlich. Quinoa ist außerdem glutenfrei und kann von Menschen mit einer Getreideunverträglichkeit problemlos verzehrt werden.
Also ran an den Speck, ähm ans Korn meine ich natürlich!
Hasenrücken nach Sous Vide auf Johannisbeer-Rotweinjus mit Wirsinggemüse
Es ist noch gar nicht so lange her, da war ich zu Besuch in Patrik Kimpels Kochschule im Kronenschlösschen.
Der Tag war wirklich kunterbunt und gelungen. Sternekoch Patrik Kimpel hat es verstanden seine Ideen und Vorstellungen vom Kochen sehr charismatisch rüber zu bringen. Unter anderem ist er ein Verfechter der Sous Vide Methode. Die Küche des Kronenschlösschens ist natürlich mit gastronomischen Geräten der Sonderklasse ausgestattet und hat selbstverständlich auch einen Sous Vide Garer. Inspiriert durch Herrn Kimpel wollte ich nun auch ein Gericht nach der Sous Vide Methode ausprobieren, aber ohne ein zusätzliches Sous Vide Gerät anschaffen zu müssen! Durchaus witzig fand ich diese preisgünstige Methode.
Da ich aber einen Dampfgarer habe, lag es nahe, das vakuumierte Fleisch in selbigem zu garen. Was soll ich sagen? Das Ergebnis war toll!!!!
Kalbsfrikadellen mit Schwarzwurzelgemüse und Morcheln
Heute gab es bei mir Schwarzwurzeln, der Spargel des kleinen Mannes oder auch Winterspargel genannt! Schwarzwurzeln werden von Oktober bis April angeboten. Der Geschmack der Schwarzwurzeln ist etwas milder als der des Spargels, leicht nussig und würzig. Schwarzwurzeln enthalten Kalium, Eisen, Vitamine B1 und E, sowie Folsäure und Nitrat. Letzteres sorgt für die dunkle Verfärbung nach dem Schälen der Schwarzwurzeln.
Da ich diese noch nie zubereitet habe und sie ja auch noch super gesund sind, freute ich mich über das Rezept Schwarzwurzeln mit Morcheln. Und was sollte es dazu geben? Kalbsfrikadellen, der edlere Bruder der gemeinen Frikadelle 😉
TIPP
Bei der Zubereitung trägt man am besten Gummihandschuhe, da die Schwarzwurzeln nicht nur färben, sondern beim Schälen auch einen sehr klebrigen Milchsaft absondern. Zunächst bürstet man Schwarzwurzeln unter fließend Wasser gründlich ab und schält sie anschließend mit einem Sparschäler. Rohe Schwarzwurzeln, die man in Stücke schneidet, möglichst sofort in leicht gesalzenes Wasser legen und Zitronensaft zufügen, damit die Schwarzwurzeln nicht braun werden.
Geflügelleber-Mousse mit Portweingelee
Ich war auf der Suche nach einem geeigneten Gang für ein Wintermenü. Es sollte ein Gericht mit Geflügelleber sein, egal ob Mousse, Terrine oder Pastete. Fündig wurde ich dann auch auf einem meiner liebsten Food-Blogs, nämlich bei grain de sail – salzkorn, die wiederum hatte das Rezept aus der Effilee. An dieser Stelle, vielen Dank für die Inspiration!
Es sollte also eine Geflügelleber-Mousse werden!
Im Original kommt die Mousse mit Sherryzwiebeln daher, bei mir wurde Sie mit Portweingelee und Feldsalat serviert!
Die Konsistenz der Mousse war allerdings wenig „schaumig“, sondern eher etwas fest. Das tat dem Geschmack allerdings keinen Abbruch, und das Ergebnis konnte sich sehen und vor allem schmecken lassen. Hier geht es weiter zum Rezept.
Bratapfelmousse
Ein weihnachtliches bzw. winterliches Dessert musste her! Ich wollte auf jeden Fall ein Bratapfelmousse machen, da ich das bisher noch nie gemacht hatte. Also war ich auf der Suche nach einem entsprechenden Rezept und wurde natürlich auch fündig ;-).
Ein weiterer Blog den ich sehr liebe und regelmäßig besuche ist valentinas-kochbuch.de. Hier findet man sehr gute Kochbuchrezessionen und natürlich auch das ein oder andere bereits erprobte Rezept!
Wer kann denn dann schon bei folgenden Worten widerstehen? „Die Mousse ist so fluffig, cremig und voller winterlichem Aroma und brachte bisher jeden Gast zum glücklichen Schweigen.“
Die Mousse ist wunderbar vorzubereiten, da man sie im Tiefkühler aufbewahren kann. Und bei der Dekoration sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, in meinem Fall ist die Mousse auf einem Vanille- Himbeerspiegel (man beachte den missglückten Versuch kleine Herzen zu zeichnen, ähhhmmm, ja!) gebettet, göttlich!













